Forschergruppe entdeckt acht versunkene Schiffswracks in der Ägäis

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Eine Forschergruppe des Instituts für Meereswissenschaften und Technologie (IMST) an der Dokuz Eylül Universität Istanbul, die in der Ägäis nach versunkenen Schiffen zwischen der Halbinsel Datça (Muğla) und Antalya sucht, ist auf acht neue versunkene Schiffe gestoßen.

Das jüngste Forschungsprojekt der IMST, das vom Kultur- und Tourismusministerium, vom Entwicklungsministerium und von der Stadt Bodrum finanziert wird, brauchte drei Monate bis zu seiner Fertigstellung.

Der stellvertretende Direktor und außerordentliche Professor Harun Özdaş wies gegenüber Hürriyet darauf hin, dass die erste Stufe der Forschungsarbeiten in der Ägäis und im Mittelmeer im Jahre 2004 beendet wurde und ergänzte: „Der Hauptzweck des Projekts ist es, die Untersuchung versunkener Schiffe auszuweiten. Vom Beginn des Jahres an haben wir uns auf die Schiffe fokussiert, die in Zeiten des Osmanischen Reiches gesunken waren. Während unserer dreimonatigen Forschungsarbeiten haben wir acht neue Schiffswracks auf dem Meeresgrund entdeckt. Es war eine ausgesprochen produktive Zeit und wir haben in Gebieten gearbeitet, in denen wir noch nie zuvor geforscht hatten.“

Drei Monate hatte eine Forschergruppe in der Ägäis nach Schiffswracks aus der osmanischen Ära gesucht. Dabei ist man achtfach fündig geworden. (zaman)

Özdaş betonte, dass die versunkenen Schiffsteile, die bereits geborgen wurden, im Laufe der kommenden Tage dem Museum für Unterwasserarchäologie in Bodrum ausgefolgt würden.