Hannover: Wochen gegen Rassismus

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Ein Schild mit der Schrift:

Die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 10. bis 23. März werden am Montag in Hannover vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) eröffnet. Daneben nehmen auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Aydan Özoğuz (SPD), und der Botschafter der UN-Wochen gegen Rassismus und frühere Präsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Theo Zwanziger, teil, wie der Interkulturelle Rat als Veranstalter am Mittwoch in Darmstadt mitteilte. Unter dem Motto „Anerkennen statt Ausgrenzen” sind in den kommenden beiden Wochen bundesweit mehr als 1.000 Veranstaltungen gegen Rassismus geplant.

Viele Aktionen werden sich nach Angaben der Organisatoren mit der Gefahr des Rechtsextremismus befassen. Weitere Thema seien die Europawahlen im Mai, die Situation von Roma und Sinti sowie die Flüchtlingsströme nach Europa. Für den UN-Tag gegen Rassismus am 21. März planten Moscheevereine Treffen mit Nichtmuslimen, um über Tradition, Kultur und Zusammenleben ins Gespräch zu kommen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen auf einen Beschluss der UN im Jahr 1966 zurück. In Deutschland werden sie vom Interkulturellen Rat koordiniert. Der 1994 gegründete gemeinnützige Verein engagiert sich auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene für ein friedliches Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft und gegen Fremdenfeindlichkeit. (KNA/dtj)

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